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Knigge-Tipps

Trinkgeld

„Stimmt so“! Wer kennt sie nicht, diese „Trinkgeld-Formulierung“. Die Frage ist nur, wie viel angemessen ist ... Eine Rechnung im Restaurant von 159,40 € großzügig auf 160,- € aufzurunden in Begleitung mit einem gönnenden „stimmt so“ ist mehr als beleidigend. Verzichten Sie in so einem Fall lieber ganz darauf, Trinkgeld zu geben. Im Zweifel ist das noch stilvoller! Ebenso beleidigend wenn nicht sogar verletzend ist es, wenn Sie als Gast in einem Restaurant oder Hotel durch ein vollkommen überhöhtes Trinkgeld den Eindruck vermitteln, das „niedere Personal“ für sein Geld ruhig springen lassen zu können. Dieses diskriminierende Denken erinnert an die Bedeutung des Trinkgeldes aus alten Zeiten, wo die „Herrschaften“ den „Menschen zweiter Klasse“ nichts Besseres zutrauten, als sich für die herablassend hingeworfenen Münzen zu betrinken. Kurz: Auch die Übergabe eines Trinkgeldes hat viel mit Stil zu tun. Das heißt, Sie sollten sich an die Faustregel halten, bei guter Leistung 5 bis 10 Prozent der Rechnungssumme als Trinkgeld zu geben – wenn möglich in bar. Sie sollten Ihre Geste mit freundlichen, dankenden Worten begleiten. Sind Sie aber mit dem Service berechtigt unzufrieden, so können Sie Ihren Unmut gerne durch einen „Trinkgeldverzicht“ zum Ausdruck bringen. Vielleicht fühlen Sie sich danach besser...

 

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  Trinkgeld
  Distanzbedürfnis
  Korrespondenz
  Wohin mit dem Hinterteil?
  Der Aperitif
  Die Krawatte
  Das Frühstücksei
  Duzen
  Brot ist nicht gleich Brot!
  Hosentasche
  Amuse gueule
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